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Bienoptik

Werkkomplex

Bienoptik

Bienoptik geht der visuellen Wahrnehmung der Bienen nach. Jedes der beiden Facettenaugen der Biene besteht aus etwa 6.000 kleinen Einzelaugen, die sechseckig geformt sind. Die Bienen nehmen dadurch ein grob gepixeltes Bild ihrer Umgebung wahr. Details sehen sie erst aus unmittelbarer Nähe.

Um für die visuelle Wahrnehmung der Biene eine ästhetisch wirkungsvolle Umsetzung als Bild zu finden, waren einige Versuchsreihen nötig.
Ein Rastergitter als Analogie zu den einzelnen Facetten erwies sich schließlich am geeignetsten. Dieses Rastergitter wird als Grundmuster mit schwarzer Farbe auf Papier gedruckt. Anschließend folgen die Farbpunkte.

Durch das mehrschichtige Drucken von Hand mit Kartoffelstempeln und farbiger Tusche entstehen kontinuierliche Farbverläufe. Kleine Unregelmäßigkeiten bei der manuellen Bearbeitung lassen eine organisch und malerisch wirkende Bildoberfläche entstehen. Von Nahem ist dies eine abstrakte farbige Fläche. Beim Betrachten aus der Entfernung werden Blumenwiesen, Blüten oder Bereiche um die Nektarien sichtbar.

Was Bienen tatsächlich sehen, lässt sich nur erahnen. Die Bildmotive stellen die Blüten so dar, wie sie die Bienen mit ihren Facettenaugen beim Anflug höchstwahrscheinlich wahrnehmen.
Von Weitem leuchten die Blüten wie bunte Laternen aus dem Wiesengrün und locken die Bienen heran. Aus der Nähe differenzieren sich Farbe und Form der Blüte zu einem plastischen Gebilde. In den Blüten, um die Stempel und Nektarien herum, sind es vor allem geformte Farbflächen, sogenannte Blütenmale, die auf das Bienenauge besonders anziehend wirken und sie zum Nektar führen. Aus der Nähe spielt außerdem der Blütenduft eine wichtige Rolle.


Technik
Hochdruck, Kartoffeldruck mit Tusche auf Papier

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Arbeit

Japanische Kirschblüte 2

82 x 52 cm mit Rahmen

Hochdruck, Kartoffeldruck mit Tusche auf Papier

2014

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Bienoptik geht der visuellen Wahrnehmung der Bienen nach. Jedes der beiden Facettenaugen der Biene besteht aus etwa 6.000 kleinen Einzelaugen, die sechseckig geformt sind. Die Bienen nehmen dadurch ein grob gepixeltes Bild ihrer Umgebung wahr. Details sehen sie erst aus unmittelbarer Nähe.

Um für die visuelle Wahrnehmung der Biene eine ästhetisch wirkungsvolle Umsetzung als Bild zu finden, waren einige Versuchsreihen nötig.
Ein Rastergitter als Analogie zu den einzelnen Facetten erwies sich schließlich am geeignetsten. Dieses Rastergitter wird als Grundmuster mit schwarzer Farbe auf Papier gedruckt. Anschließend folgen die Farbpunkte.

Durch das mehrschichtige Drucken von Hand mit Kartoffelstempeln und farbiger Tusche entstehen kontinuierliche Farbverläufe. Kleine Unregelmäßigkeiten bei der manuellen Bearbeitung lassen eine organisch und malerisch wirkende Bildoberfläche entstehen. Von Nahem ist dies eine abstrakte farbige Fläche. Beim Betrachten aus der Entfernung werden Blumenwiesen, Blüten oder Bereiche um die Nektarien sichtbar.

Was Bienen tatsächlich sehen, lässt sich nur erahnen. Die Bildmotive stellen die Blüten so dar, wie sie die Bienen mit ihren Facettenaugen beim Anflug höchstwahrscheinlich wahrnehmen.
Von Weitem leuchten die Blüten wie bunte Laternen aus dem Wiesengrün und locken die Bienen heran. Aus der Nähe differenzieren sich Farbe und Form der Blüte zu einem plastischen Gebilde. In den Blüten, um die Stempel und Nektarien herum, sind es vor allem geformte Farbflächen, sogenannte Blütenmale, die auf das Bienenauge besonders anziehend wirken und sie zum Nektar führen. Aus der Nähe spielt außerdem der Blütenduft eine wichtige Rolle.


Technik
Hochdruck, Kartoffeldruck mit Tusche auf Papier

Werkkomplexe

Arbeiten

Werkkomplexe

Die Bienen sind Inspirationsquelle für meine Kunst. Man kann im Bienenvolk so viel über die Weisheit und Schönheit der Schöpfung erfahren, dass bei mir selbst nach Jahrzehnten der Beschäftigung mit den Bienen das Staunen nicht aufhört.

Für meine künstlerische Arbeit lasse ich mich von verschiedenen wissenschaftlichen Erkenntnissen und eigenen Beobachtungen an den Bienen inspirieren, um dann in meinen Arbeiten einen eigenständigen künstlerischen Ausdruck zu finden. Jedes Thema fordert dabei eine eigene Herangehensweise bezüglich Technik, Material und Umsetzung. Die daraus entstehenden Werkreihen werden jeweils in einem Werkkomplex zusammengefasst.


Jeanette Zippel
Künstlerin

 

 

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