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Die Flügel einer Biene bewegen sich lemniskatenförmig, das heißt in Form einer 8. Dies ermöglicht dem Bienenflug eine optimale Beweglichkeit. Es ist kaum möglich, eine Biene im Flug zu fangen, da sie blitzschnell in alle Richtungen fliegen, im Flug stehen bleiben und sogar rückwärts ausweichen kann. Außerdem hat sie mit den Facettenaugen ein ideales Sehwerkzeug für räumliches Sehen und schnelle Bewegungen.

Flugschreibungen
Der Themenkomplex Flugschreibungen entstand aus dem Ansatz, die Flugbewegungen der Bienen näher zu erfahren und beim Zeichnen durch das eigene Bewegen besser verstehen zu lernen.
So wurden die ersten Flugschreibungen mit verschiedenen Pastellkreiden und Kohle auf großen Papieren mit der Spannweite der eigenen Körpergröße und Armbreite gezeichnet. Die Intensität, der energetische Moment der Flugbewegung, steht im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Die Zeichnungen sind dicht und mehrschichtig bearbeitet.

fliegen
Im Gegensatz dazu stehen die Tuschezeichnungen, die einen Moment des Fliegens – dessen Leichtigkeit und Flüchtigkeit – in der reduzierten Geste schwungvoller Pinselstriche festhalten. Sie können nur in Augenblicken hoher Konzentration und Präsenz entstehen, in denen die richtige Balance zwischen zu viel und zu wenig, zu ruhig und zu dynamisch, gefunden werden kann.
In Zeichnungsreihen und -blöcken wird die Vielfalt der unterschiedlichen Flughaltungen sichtbar.


Technik
Kohle und Pastell auf Papier
Tusche auf Papier

nächste
Arbeit

Flug 4

275 x 275 cm

Kohle und Pastell auf Papier

2004

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Die Flügel einer Biene bewegen sich lemniskatenförmig, das heißt in Form einer 8. Dies ermöglicht dem Bienenflug eine optimale Beweglichkeit. Es ist kaum möglich, eine Biene im Flug zu fangen, da sie blitzschnell in alle Richtungen fliegen, im Flug stehen bleiben und sogar rückwärts ausweichen kann. Außerdem hat sie mit den Facettenaugen ein ideales Sehwerkzeug für räumliches Sehen und schnelle Bewegungen.

Flugschreibungen
Der Themenkomplex Flugschreibungen entstand aus dem Ansatz, die Flugbewegungen der Bienen näher zu erfahren und beim Zeichnen durch das eigene Bewegen besser verstehen zu lernen.
So wurden die ersten Flugschreibungen mit verschiedenen Pastellkreiden und Kohle auf großen Papieren mit der Spannweite der eigenen Körpergröße und Armbreite gezeichnet. Die Intensität, der energetische Moment der Flugbewegung, steht im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Die Zeichnungen sind dicht und mehrschichtig bearbeitet.

fliegen
Im Gegensatz dazu stehen die Tuschezeichnungen, die einen Moment des Fliegens – dessen Leichtigkeit und Flüchtigkeit – in der reduzierten Geste schwungvoller Pinselstriche festhalten. Sie können nur in Augenblicken hoher Konzentration und Präsenz entstehen, in denen die richtige Balance zwischen zu viel und zu wenig, zu ruhig und zu dynamisch, gefunden werden kann.
In Zeichnungsreihen und -blöcken wird die Vielfalt der unterschiedlichen Flughaltungen sichtbar.


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Kohle und Pastell auf Papier
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Werkkomplexe

Die Bienen sind Inspirationsquelle für meine Kunst. Man kann im Bienenvolk so viel über die Weisheit und Schönheit der Schöpfung erfahren, dass bei mir selbst nach Jahrzehnten der Beschäftigung mit den Bienen das Staunen nicht aufhört.

Für meine künstlerische Arbeit lasse ich mich von verschiedenen wissenschaftlichen Erkenntnissen und eigenen Beobachtungen an den Bienen inspirieren, um dann in meinen Arbeiten einen eigenständigen künstlerischen Ausdruck zu finden. Jedes Thema fordert dabei eine eigene Herangehensweise bezüglich Technik, Material und Umsetzung. Die daraus entstehenden Werkreihen werden jeweils in einem Werkkomplex zusammengefasst.


Jeanette Zippel
Künstlerin

 

 

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