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Atlantis-Mariposa auf Teneriffa

Bienengarten

2000

<h1>Mariposa auf Teneriffa</h1><p>1993 begannen die Bauarbeiten am Kulturprojekt Mariposa in Arona, initiiert vom deutschen Ehepaar Hans-Jürgen und Helga Müller. Der Bienengarten wurde speziell für dieses Projekt entworfen und 1998 realisiert. Künstlich angelegte Terassen auf den kanarischen Inseln wurden früher landwirtschaftlich genutzt und prägen die Landschaft. Auf solchen Terassen stehen die Skulpturen des Bienengartens zwischen urwüchsigen Kakteen und Wolfsmilchgewächsen imposant im Gelände</p>
<h1>Mariposa auf Teneriffa</h1><p>In den porösen Lavastein sind 8-10 cm tiefe Löcher in unterschiedlichen Durchmessern gebohrt. Sie dienen verschiedenen auf Teneriffa heimischen Wildbienenarten als Nistgelegenheit
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<h1>Mariposa auf Teneriffa</h1><p>Treppenartig führt der Weg um eine der Lavaskulpturen herum und lädt Besucher zur näheren Beobachtung von Wildbienen ein</p>
<h1>Mariposa auf Teneriffa</h1><p>Der Weg durch den Bienengarten besteht aus Natursteinplatten und hat die Form eines Rundtanzes. Diesen tanzen die Honigbienen zur Information über vorhandene Nektarquellen in näherer Umgebung</p>

In Kunstprojekten auf der ganzen Welt setzt Jeanette Zippel ihre Erfah­rungen ein,
um in Bienen­gärten mit Wild- und Honig­bienen­skulpturen Nistplätze für die Insekten zu schaffen.

Dr. Sabine Heilig

Kunsthistorikerin

<h1>Mariposa auf Teneriffa</h1><p>Niedrige Natursteinmauern wurden zusätzlich im steilen Gelände angelegt. Sie halten die Humusschicht auf dem kargen Boden und ermöglichen dadurch erst das Wachstum von Bienennährpflanzen</p>
<h1>Mariposa auf Teneriffa</h1><p>Die einzigartige Landschaft von Teneriffa ist von zahlreichen Vulkankegeln geprägt. Auf dem steilen Gelände von Mariposa stehen die Bienenskulpturen weithin sichtbar im Gelände</p>
<h1>Mariposa auf Teneriffa</h1><p>Leicht versetzt stehen 3 Skulpturen im Gelände des Bienengartens. Sie sind mit ihrer Vorderseite in Richtung Tal und Atlantik ausgerichtet</p>
<h1>Mariposa auf Teneriffa</h1><p>Der Bienengarten integriert sich harmonisch in das Kulturprojekt Mariposa. Dieser besteht aus zahlreichen künstlerisch gestalteten Gärten mit Skulpturen und kleinen Pflanzenparadiesen. Inseltypische Häuser stehen Gästen von Konferenzen und Workshops zur Verfügung</p>
<h1>Mariposa auf Teneriffa</h1><p>Die Honigbienenskulptur aus Eiche wurde aus Deutschland nach Teneriffa gebracht. Eiche ist kein inseltypisches Holz, erweist sich aber im dortigen Klima als sehr haltbar. Schon bald nach dem Aufstellen hat sich ein Schwarm im unteren Bienenraum angesiedelt
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Belebte Skulptur

Belebte Skulpturen

Die Bienengärten mit den belebten Skulpturen sind ein wichtiger Schwerpunkt im künstlerischen Schaffen von Jeanette Zippel. Hier sind die Skulpturen Teil ganzer Gartenanlagen. Deren Wege verlaufen nach Tänzen der Honigbienen und sind umgeben von Wiesen mit Bienennährpflanzen. Besucher können die Faszination der Bienen hier direkt erleben.

Die Skulpturen dienen als Nistplatz und Lebensraum für Wild- und Honigbienen. Durch das Bienenleben im Inneren werden sie zu belebten Skulpturen. Die Gestaltung der Skulpturen ist inspiriert von einer Darstellung der griechischen Göttin Artemis. Eine antike Münze zeigt sie mit weiblichem Oberkörper und einem Bienenhinterleib als Unterkörper. Mittels starker Abstrahierung entstand die eigenständige Form der Skulptur. Sie erinnert an eine menschliche Gestalt und den Körper einer Biene zugleich.

In den großen Hohlräumen der Eichenholzskulpturen leben die Honigbienen in der ihnen eigenen unvergleichlichen sozialen Gemeinschaft. Im Inneren der Skulpturen legen sie ihren faszinierenden Naturwabenbau an. Das Eichenholz wirkt antiseptisch und schützt die Bienen vor Krankheiten.

Wildbienen leben größtenteils einzeln (solitär) und die meisten Arten benötigen für ihre Nistzellen 2 bis 8 mm breite und 5 bis 10 cm tiefe Röhren in natürlichen Materialien. Wildbienenskulpturen sind deshalb aus Sandstein, Lehm, Ziegel, Eiche oder Lavastein gebaut und an die Nistbedürfnisse angepasst.

Weil sie scheu sind und sehr schnell fliegen, sind Wildbienen in der Natur schwer zu erkennen. An den Skulpturen können sie beim Nestbau beobachtet werden, während die Honigbienenskulpturen einen seltenen Einblick in den Naturwabenbau und in die soziale Gemeinschaft von Bienenvölkern geben.

Die Gartenanlagen ergänzen die vorhandene Flora, um Wild- und Honigbienen neben den zahlreichen Nistgelegenheiten auch ein erweitertes Futterangebot zu bieten. So entstehen durch die Bienengärten dauerhafte Kleinbiotope und Rückzugsgebiete in einem ästhetisch angelegten Ambiente.


Technik
Honigbienenskulpturen: Eiche schichtverleimt
Wildbienenskulpturen: Eiche / Sandstein / Ziegel / Lavastein / Lehm

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