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Hermannsdorfer Landwerkstätten

Bienengarten

1995

<h1>Hermannsdorfer Landwerkstätten</h1><p>Die Skulpturen aus Ziegel wurden vor Ort aus zugeschnittenen Steinen gemauert und sind mit Bambusröhrchen als Niströhren für die Wildbienen versehen</p>
<h1>Hermannsdorfer Landwerkstätten</h1><p>Der Bienengarten während der Bauphase mit dem Panorama der Berge im Hintergrund</p>
<h1>Hermannsdorfer Landwerkstätten</h1><p>Sechs Honigbienen- und Wildbienenskulpturen stehen im Bienengarten dessen Weg in Form eines Rundtanzes gestaltet wurde</p>

Die künstlerische Gestaltung der Bienen­gärten ist den Tänzen der Honigbiene nachem­pfunden: Die Tanzform der Biene wird zur Laufform für den Menschen.

Jeanette Zippel

Künstlerin

<h1>Hermannsdorfer Landwerkstätten</h1><p>Die Skulpturen aus Eiche, Ziegel und Lehm bieten zahlreiche Nistplätze für verschiedene Wildbienenarten</p>
<h1>Hermannsdorfer Landwerkstätten</h1><p>Die Honig- und Wildbienenskulpturen aus Eiche, Lehm  und Ziegeln stehen inmitten der Pflanzenfelder</p>

Belebte Skulptur

Belebte Skulpturen

Die Bienengärten mit den belebten Skulpturen sind ein wichtiger Schwerpunkt im künstlerischen Schaffen von Jeanette Zippel. Hier sind die Skulpturen Teil ganzer Gartenanlagen. Deren Wege verlaufen nach Tänzen der Honigbienen und sind umgeben von Wiesen mit Bienennährpflanzen. Besucher können die Faszination der Bienen hier direkt erleben.

Die Skulpturen dienen als Nistplatz und Lebensraum für Wild- und Honigbienen. Durch das Bienenleben im Inneren werden sie zu belebten Skulpturen. Die Gestaltung der Skulpturen ist inspiriert von einer Darstellung der griechischen Göttin Artemis. Eine antike Münze zeigt sie mit weiblichem Oberkörper und einem Bienenhinterleib als Unterkörper. Mittels starker Abstrahierung entstand die eigenständige Form der Skulptur. Sie erinnert an eine menschliche Gestalt und den Körper einer Biene zugleich.

In den großen Hohlräumen der Eichenholzskulpturen leben die Honigbienen in der ihnen eigenen unvergleichlichen sozialen Gemeinschaft. Im Inneren der Skulpturen legen sie ihren faszinierenden Naturwabenbau an. Das Eichenholz wirkt antiseptisch und schützt die Bienen vor Krankheiten.

Wildbienen leben größtenteils einzeln (solitär) und die meisten Arten benötigen für ihre Nistzellen 2 bis 8 mm breite und 5 bis 10 cm tiefe Röhren in natürlichen Materialien. Wildbienenskulpturen sind deshalb aus Sandstein, Lehm, Ziegel, Eiche oder Lavastein gebaut und an die Nistbedürfnisse angepasst.

Weil sie scheu sind und sehr schnell fliegen, sind Wildbienen in der Natur schwer zu erkennen. An den Skulpturen können sie beim Nestbau beobachtet werden, während die Honigbienenskulpturen einen seltenen Einblick in den Naturwabenbau und in die soziale Gemeinschaft von Bienenvölkern geben.

Die Gartenanlagen ergänzen die vorhandene Flora, um Wild- und Honigbienen neben den zahlreichen Nistgelegenheiten auch ein erweitertes Futterangebot zu bieten. So entstehen durch die Bienengärten dauerhafte Kleinbiotope und Rückzugsgebiete in einem ästhetisch angelegten Ambiente.


Technik
Honigbienenskulpturen: Eiche schichtverleimt
Wildbienenskulpturen: Eiche / Sandstein / Ziegel / Lavastein / Lehm

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