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Rieselfeld Freiburg

Bienengarten

2012

<h1>Rieselfeld Freiburg</h1><p>Das Rainer-Bernhard-Haus ist ein Gemeinschaftsprojekt vom Siedlungswerk Stuttgart und dem Ring der Körperbehinderten Freiburg. Das innovative Projekt fördert das Zusammenleben von behinderten und nichtbehinderten Menschen. Für den Innenhof wurde ein Bienengarten mit einer Eichenholzskulptur für Wildbienen, einer geschwungenen Wegform und zahlreichen Wildstauden gestaltet</p>
<h1>Rieselfeld Freiburg</h1><p>Der geschützte Innenhof der Siedlungsgebäude schafft eine angenehm ruhige Atmosphäre, in der sich Menschen und Bienen wohlfühlen können</p>
<h1>Rieselfeld Freiburg</h1><p>Die Eichenholzskulptur ist der offenen Fläche des Siedlungsareals zugewandt. Von den Wohnungen sind Skulptur und Weganlage gut sichtbar</p>

Artemis wird als die Schutzgöttin der Bienen bezeichnet.
Die Figurinen bieten durch ihre vielfältige materi­elle Beschaf­fen­heit und zahl­reichen Aushöh­lungen verschie­denen Bienen­arten Nistmöglich­keiten.

Dr. Ilonka Czerny

Kunstreferentin Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

<h1>Rieselfeld Freiburg</h1><p>Die Wegform ist so angelegt, dass die Wildbienenskulptur fast vollständig umrundet werden kann. So ist es möglich auf allen Seiten der Skulptur Wildbienen aus nächster Nähe zu beobachten</p>
<h1>Rieselfeld Freiburg</h1><p>Die belebte Skulptur ist ein Siedlungsprojekt für Wildbienen. Mit ca. 4000 Löchern in unterschiedlichen Durchmessern und ca. 10 cm Tiefe bietet sie Nistmöglichkeiten für Mauer-, Harz-, Masken-, Blattschneiderbienen und vielen anderen Arten.</p>

Belebte Skulptur

Belebte Skulpturen

Die Bienengärten mit den belebten Skulpturen sind ein wichtiger Schwerpunkt im künstlerischen Schaffen von Jeanette Zippel. Hier sind die Skulpturen Teil ganzer Gartenanlagen. Deren Wege verlaufen nach Tänzen der Honigbienen und sind umgeben von Wiesen mit Bienennährpflanzen. Besucher können die Faszination der Bienen hier direkt erleben.

Die Skulpturen dienen als Nistplatz und Lebensraum für Wild- und Honigbienen. Durch das Bienenleben im Inneren werden sie zu belebten Skulpturen. Die Gestaltung der Skulpturen ist inspiriert von einer Darstellung der griechischen Göttin Artemis. Eine antike Münze zeigt sie mit weiblichem Oberkörper und einem Bienenhinterleib als Unterkörper. Mittels starker Abstrahierung entstand die eigenständige Form der Skulptur. Sie erinnert an eine menschliche Gestalt und den Körper einer Biene zugleich.

In den großen Hohlräumen der Eichenholzskulpturen leben die Honigbienen in der ihnen eigenen unvergleichlichen sozialen Gemeinschaft. Im Inneren der Skulpturen legen sie ihren faszinierenden Naturwabenbau an. Das Eichenholz wirkt antiseptisch und schützt die Bienen vor Krankheiten.

Wildbienen leben größtenteils einzeln (solitär) und die meisten Arten benötigen für ihre Nistzellen 2 bis 8 mm breite und 5 bis 10 cm tiefe Röhren in natürlichen Materialien. Wildbienenskulpturen sind deshalb aus Sandstein, Lehm, Ziegel, Eiche oder Lavastein gebaut und an die Nistbedürfnisse angepasst.

Weil sie scheu sind und sehr schnell fliegen, sind Wildbienen in der Natur schwer zu erkennen. An den Skulpturen können sie beim Nestbau beobachtet werden, während die Honigbienenskulpturen einen seltenen Einblick in den Naturwabenbau und in die soziale Gemeinschaft von Bienenvölkern geben.

Die Gartenanlagen ergänzen die vorhandene Flora, um Wild- und Honigbienen neben den zahlreichen Nistgelegenheiten auch ein erweitertes Futterangebot zu bieten. So entstehen durch die Bienengärten dauerhafte Kleinbiotope und Rückzugsgebiete in einem ästhetisch angelegten Ambiente.


Technik
Honigbienenskulpturen: Eiche schichtverleimt
Wildbienenskulpturen: Eiche / Sandstein / Ziegel / Lavastein / Lehm

Internationale Gartenausstellung Stuttgart

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