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Wartberggelände Stuttgart

BIENENGARTEN

2019

<h1>Wartberggelände Stuttgart</h1><p>Mit Volker Schirner im Bienengarten. Gerade wird das Innenleben der Honigbienenskulptur aus Eichenholz erläutert</p>
<h1>Wartberggelände Stuttgart</h1><p>Die Ziegelskulptur von Nahem betrachtet – vorne rechts die Kunstliebhaberin Sigrund Stähle, sowie die beiden Künstlerkollegen Almut Glinin und Kurt App </p>
<h1>Wartberggelände Stuttgart</h1><p>Detail der Sandsteinskulptur für Wildbienen. Zu sehen sind offene und bereits verschlossene Nisteingänge </p>
<h1>Wartberggelände Stuttgart</h1><p>Blick auf die gesamte Gartenanlage. Sie befindet sich an einer schönen ruhigen Stelle des Parkgeländes</p>

Es freut mich besonders, dass es Dank der behutsamen Instand­setzung gelungen ist, das über die Jahrzehnte durch die Nisträume in den Skulpturen entstandene Wildbienenhabitat und die Pflanzenvielfalt im angelegten Garten zu erhalten.

Volker schirner

Leiter des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes Stuttgart

<h1>Wartberggelände Stuttgart</h1><p>Bei der Wiedereröffnung freute sich Volker Schirner über mein bereits jahrzehntelanges Engagement für den Bienenschutz. Die BIENENGÄRTEN mit den Wildbienenskulpturen sind ein Teil davon</p>
<h1>Wartberggelände Stuttgart</h1><p>Ein Blick auf die beiden neuen Skulpturen aus rotem und gelbem Sandstein. Im Hintergrund erstrahlt die restaurierte Eichenholzskulptur für Honigbienen in neuem Glanz</p>
<h1>Wartberggelände Stuttgart</h1><p>Die zahlreichen kleinen Blüten des Wilden Dosts bieten reichhaltig Nahrung für viele Wildbienenarten</p>
<h1>Wartberggelände Stuttgart</h1><p>Auch die Gelben Margariten sind eine der vielen wichtigen Nahrungsquellen, die jetzt wieder im BIENENGARTEN wachsen und erblühen</p>
<h1>Wartberggelände Stuttgart</h1><p>Schon einmal – nämlich vor genau 26 Jahren – stand mein Künstlerkollege Kurt App so vor der Eichenholzskulptur und versuchte die herumflitzenden Wildbienen mit der Kamera einzufangen </p>
<h1>Wartberggelände Stuttgart</h1><p>Durch die Mitte der Gartenanlage mit reichhaltigem Bienenpflanzenbewuchs schlängelt sich das prägnante Element des Schwänzeltanzes, die sogenannte Schwänzelphase</p>

Belebte Skulptur

Belebte Skulpturen

Die Bienengärten mit den belebten Skulpturen sind ein wichtiger Schwerpunkt im künstlerischen Schaffen von Jeanette Zippel. Hier sind die Skulpturen Teil ganzer Gartenanlagen. Deren Wege verlaufen nach Tänzen der Honigbienen und sind umgeben von Wiesen mit Bienennährpflanzen. Besucher können die Faszination der Bienen hier direkt erleben.

Die Skulpturen dienen als Nistplatz und Lebensraum für Wild- und Honigbienen. Durch das Bienenleben im Inneren werden sie zu belebten Skulpturen. Die Gestaltung der Skulpturen ist inspiriert von einer Darstellung der griechischen Göttin Artemis. Eine antike Münze zeigt sie mit weiblichem Oberkörper und einem Bienenhinterleib als Unterkörper. Mittels starker Abstrahierung entstand die eigenständige Form der Skulptur. Sie erinnert an eine menschliche Gestalt und den Körper einer Biene zugleich.

In den großen Hohlräumen der Eichenholzskulpturen leben die Honigbienen in der ihnen eigenen unvergleichlichen sozialen Gemeinschaft. Im Inneren der Skulpturen legen sie ihren faszinierenden Naturwabenbau an. Das Eichenholz wirkt antiseptisch und schützt die Bienen vor Krankheiten.

Wildbienen leben größtenteils einzeln (solitär) und die meisten Arten benötigen für ihre Nistzellen 2 bis 8 mm breite und 5 bis 10 cm tiefe Röhren in natürlichen Materialien. Wildbienenskulpturen sind deshalb aus Sandstein, Lehm, Ziegel, Eiche oder Lavastein gebaut und an die Nistbedürfnisse angepasst.

Weil sie scheu sind und sehr schnell fliegen, sind Wildbienen in der Natur schwer zu erkennen. An den Skulpturen können sie beim Nestbau beobachtet werden, während die Honigbienenskulpturen einen seltenen Einblick in den Naturwabenbau und in die soziale Gemeinschaft von Bienenvölkern geben.

Die Gartenanlagen ergänzen die vorhandene Flora, um Wild- und Honigbienen neben den zahlreichen Nistgelegenheiten auch ein erweitertes Futterangebot zu bieten. So entstehen durch die Bienengärten dauerhafte Kleinbiotope und Rückzugsgebiete in einem ästhetisch angelegten Ambiente.


Technik
Honigbienenskulpturen: Eiche schichtverleimt
Wildbienenskulpturen: Eiche / Sandstein / Ziegel / Lavastein / Lehm

Bergertor Nördlingen

WILDBIENENSKULPTUR

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